Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
KOMPETENZEN
Klick, um mehr zu erfahren
Steuererklärungen
Steuerberatungsleistungen
Lohnbuchhaltung
Existenzgründungsberatung
Unternehmensbewertung
Sanierungsberatung
Finanzwirtschaftliche Beratung
SCHWERPUNKTE
Heilberufe im weiten Sinne
sowie sonstige Freiberufler
  MandanteninformationenMandantenschreibenDownloads / FormulareRegistrierung Newsletter
Partner Logo
 

Sonderzahlungen an Arbeitnehmer bleiben länger steuerfrei

Erhaltungsrücklage darf nicht mehr vom Kaufpreis abgezogen werden

Neues Liebhabereiwahlrecht gilt nicht für die Umsatzsteuer

Umsatzsteuerliche Organschaft im vorläufigen Insolvenzverfahren

Wie viele profitieren von der höheren Entfernungspauschale?

   

Fragen und Antworten zum gesetzlichen Mindestlohn

 
Uwe Martens Steuerberater Rostock
 
Informationen für
Heilberufe
  oder
Allgemein
Anrede
Frau
Herr
Vorname
Nachname
E-Mail-Adresse
Information
Ich möchte aktuelle Steuerinformationen von der Uwe Martens Steuerberatungsgesellschaft mbH erhalten.
* Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen (Pflichtfeld, bitte abhaken)
Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).
 

Mandanteninformationen

Abfindungszahlung bei Rechtsstreit um Erbenstellung ist abziehbar
01.12.2016
 

Wenn vom Sterbebett aus der Finanzberater zum Alleinerben erklärt wird, hält sich die Begeisterung bei den zuvor bedachten Kindern in Grenzen. In einer solchen Situation fanden sich vor Jahren eine Tochter und ihr Ehemann wieder. Die Mutter hatte das Ehepaar in einem notariellen Testament zunächst als Erben zu gleichen Teilen eingesetzt. Kurz vor ihrem Tod verfasste sie aber eine handschriftliche Urkunde, in der sie ihren Finanzberater zum Alleinerben erklärte. Sowohl der Berater als auch die Eheleute beantragten später einen Erbschein, so dass vor dem Nachlassgericht um die Erbenstellung gestritten wurde. Die Streitparteien schlossen schließlich einen Vergleich, wonach die Eheleute dem Berater eine Abfindung von 160.000 € zu zahlen hatten. Der Berater nahm im Gegenzug seinen Antrag auf Erteilung eines Erbscheins zurück und verpflichtete sich, keine Einwendungen gegen den Erbscheinantrag der Eheleute zu erheben.

Nachdem der Streit um die Erbenstellung auf diese Weise beigelegt war, folgte für die Eheleute das nächste Ungemach - diesmal von steuerlicher Seite: Das Finanzamt erkannte die Abfindung nicht als steuermindernde Nachlassverbindlichkeit bei der Ermittlung des erbschaftsteuerpflichtigen Erwerbs an. Die dagegen gerichtete Klage hatte Erfolg: Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die Abfindungszahlung die Erbschaftsteuer mindert. Ein Abzug von Erwerbskosten als Nachlassverbindlichkeit setzt einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Erlangung des erbschaftsteuerlichen Erwerbs voraus. Dieser unmittelbare Zusammenhang ist laut BFH auch bei Kosten gegeben, die einem Erben wegen eines Rechtsstreits um die Erbenstellung entstehen.

 

<< zurück zur Übersicht aller Mandanteninformationen

Download kompletter Mandantenschreiben

 

Impressum - Datenschutz

© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG