Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzerklärung
KOMPETENZEN
Klick, um mehr zu erfahren
Steuererklärungen
Steuerberatungsleistungen
Lohnbuchhaltung
Existenzgründungsberatung
Unternehmensbewertung
Sanierungsberatung
Finanzwirtschaftliche Beratung
SCHWERPUNKTE
Heilberufe im weiten Sinne
sowie sonstige Freiberufler
  MandanteninformationenMandantenschreibenDownloads / FormulareRegistrierung Newsletter
Partner Logo
 

Bei Verkauf eines Tiny House gilt zehnjährige Spekulationsfrist

Bei gemischten Umsätzen sind Vorsteuerbeträge aufzuteilen

Regelungen zum erleichterten Spendenabzug gelten auch 2023

Anwendung des ermäßigten Steuersatzes bis 31.12.2023 verlängert

Ein Taxi ist kein öffentliches Verkehrsmittel

   

Fragen und Antworten zum gesetzlichen Mindestlohn

 
Uwe Martens Steuerberater Rostock
 
Informationen für
Heilberufe
  oder
Allgemein
Anrede
Frau
Herr
Vorname
Nachname
E-Mail-Adresse
Information
Ich möchte aktuelle Steuerinformationen von der Uwe Martens Steuerberatungsgesellschaft mbH erhalten.
* Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen (Pflichtfeld, bitte abhaken)
Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).
 

Mandanteninformationen

Erbschaft/Schenkung - Auf Antrag höhere Freibeträge
03.06.2012
 

Der Gesetzgeber hat kürzlich ein neues Antragsrecht für beschränkt steuerpflichtige Erben und Beschenkte aus anderen EU- oder EWR-Staaten eingeführt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, ihren Vermögensanfall nach den Regelungen der unbeschränkten Steuerpflicht besteuern zu lassen und dadurch deutlich höhere Freibeträge in Anspruch zu nehmen. Statt magerer 2.000 € winken ihnen - je nach Verwandtschaftsgrad - Freibeträge zwischen 20.000 € und 500.000 €.

Wer seinen Erwerb nach den Regelungen der unbeschränkten Steuerpflicht besteuern lassen will, muss einen entsprechenden Antrag beim Finanzamt stellen. Das ist generell möglich, wenn die Erbschaft bzw. Schenkung ab dem 14.12.2011 erfolgt ist. Auch in Erbschafts- oder Schenkungsfällen vor diesem Zeitpunkt kann der Antrag gestellt werden, wenn der Steuerbescheid noch nicht bestandskräftig ist.

Beispiel: Ein Ehepaar verbringt seinen Ruhestand in Österreich. Der Ehemann verstirbt und hinterlässt seiner Frau ein Mietshaus in Köln mit einem steuerlichen Wert von 800.000 €. Nach Abzug des Freibetrags von 2.000 € werden 151.620 € Erbschaftsteuer fällig (798.000 € x 19 %). Lässt die Ehefrau ihren Erwerb nach den Regelungen der unbeschränkten Steuerpflicht besteuern, kann sie den Ehegattenfreibetrag von 500.000 € nutzen. In diesem Fall würden nur 33.000 € Erbschaftsteuer anfallen (300.000 € x 11 %).

Allerdings erweist sich ein solcher Antrag nicht immer als vorteilhaft. Denn der beschränkten Steuerpflicht unterliegt nur bestimmtes Inlandsvermögen, insbesondere Grund- und Betriebsvermögen, Anteile an Kapitalgesellschaften sowie land- und forstwirtschaftliches Vermögen. Bei der unbeschränkten Steuerpflicht zählt dagegen das sogenannte Weltvermögen.

Abwandlung des Beispiels: Die Frau erbt zusätzlich ein Bankdepot in Wien im Wert von 1,1 Mio. €. Bei beschränkter Steuerpflicht wird das Bankdepot nicht besteuert, so dass nur eine Steuer von 151.620 € entsteht (siehe Ausgangsfall). Nach den Regeln der unbeschränkten Steuerpflicht ergibt sich für die Erbin folgende Erbschaftsteuer:

Immobilie (Deutschland) 800.000 €

Bankguthaben (Österreich) 1.100.000 €

Erwerb 1.900.000 €

Freibetrag - 500.000 €

verbleiben 1.400.000 €

Steuer (Steuersatz 19 %) 266.000 €

 

<< zurück zur Übersicht aller Mandanteninformationen

Download kompletter Mandantenschreiben

 

Impressum - Datenschutz

© Webdesign & Werbeagentur psn media GmbH & Co. KG